Was machen denn die TROIS ROIS im Sommer?

Ja, was würden die denn tun? So wie wir auf der Terrasse des Cheval Blancs sitzen? Ich glaube schon. Aber der Platz der Drei Könige hier in Basel ist ein anderer. Sie halten Wacht, schauen über den Rhein, um zu sehen, was sich hier alles bewegt. Und das ist schon ganz schön viel. Das sind die Schwimmer, die mit Luftbojen sich rheinabwärts treiben lassen, da ist die Hochzeitsgesellschaft, die wie bei Titanic von sich die bekannten Bilder machen lässt, da sind die Sonnenanbeter, die sich auf der billigen Seite von Basel die Sonne auf den Pelz brennen lassen. Billig, hahaha.

Bei den Temperaturen, die heute hier in Basel herrschen ist man um jede Abkühlung froh. Wir haben uns entschieden eine kühle innere Variante zu geniessen und starten hier mit einem Maracuja Longdrink, schön fruchtig und herrlich erfrischend und einem Glas Rosé Champagner. Gepaart mit einer leicht kühle Brise, beides, so so angenehm. Wir fühlten uns sauwohl, ja, das sind genau diese Momente, die man als Gernesser so liebt. Es ist ein einfacher Rhythmus: Platz zu nehmen, sich verwöhnen zu lassen und zu wissen, es wird was Gutes auf den Tisch kommen. Und genau so kam es. Relax war angesagt und dazu ein Essen, das ich in meine ewige Hitliste aufnehmen werde.

Die Küchencrew, an der Spitze Peter Knogel leistete Grandioses, zusammen mit Luca Haase, mit dem ich schon so manchen Kochevent bestritten habe. Ein Talent, ein Guter, von dem wir noch viel hören werden.

Wir starteten mit Pilz in Texturen mit Pata Negra und Frischkäse // Pilzchips und Pilzcrème und Tapioca Senf Chip mit Balicreme, Pommerysenf, Mayo und gepökeltes Rinderfilet mit Gewürzgurken // Salat von Schwertmuscheln // Sashimi vom Tunfisch mit Avocado Sushiessig und Radieschen

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// Geräucherter Aal, rote Bete, schwarzer Knoblauch und Wasabi, eine traumhafte Kombination // Anguille fumée, betterave rouge, ail noir et Wasabi

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// Foie gras d’oie, mangue, fruit de la passion et poivre vert

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// Carabinero rôti et citron

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// Foie gras de canard râpé, tourteau et pomme verte

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// Filet de Saint Pierre confit, paprika et concombre

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//  Und als BonBon: Eine dicke Rotbarbe mit krossen Schuppen mit einer leichten Safransosse

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// das wahre Kalbsbries, zum Reinlegen

Bresse Taube mit Salzzitrone, Karoten Mousselin und Marokanischen Gewürzen

// Pigeon de Bresse, arômes du Maroc, citron au sel et mousseline de carottes

Dessert

// Ganache de chocolat Valrhona, arôme au café, cerises et glace mascarpone

Wir waren restlos begegeistert, jeder einzelne Gang geschmacklich und visuell ein Hochgenuss, mit wieviel Freude und Lockerheit hier alles passiert, auch der Service mit Christoph Kokemoor, so muss es sein. Ein grandioses Erlebnis. Und als wir uns noch in der Küche unterhielten und über Klassik und Avantgarde sprachen musste ich mich an Rolf Fehlbaum, Ex-Chairman von Vitra erinnern. Er sagte: Der Klassiker startet nicht als Klassiker. Er startet als Ausbrecher. Er wird nicht zum Klassiker, indem der dem gängigen Massstab entspricht, sondern er stellt den gängigen Massstab in Frage. Der Klassiker wird zum Kassiker, weil er den Kampf gewinnt. Zuerst gegen die alten, schon existierenden Produkte, und danach gegen all die neuen Produkte, die ihm seinen Platz streitig machen wollen. Der Klassiker ist ikonisch, ohne ikonisch sein zu wollen. Er hat den Anschein einer ewiger Frische. Er war neu, als er zum ersten Mal präsentiert wurde und er bleibt neu, bis er von dem nächsten Ausbrecher herausgefordert wird. 

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Genau das ist, was ich bei Peter Knogel und seiner Crew spürte, die brechen immer ein wenig aus den gängigen Konventionen aus und produzieren grossartige Produkte und Kreationen, die auch in der Zukunft eine große Relevanz haben werden. Wir freuen uns darauf. *We enjoyed*

Informationen zu diesem Besuch

Restaurant:

Cheval Blanc im Hotel Les Trois Rois | 2 Michelin Stars

Chef:

Peter Knogel | http://online.flipbuilder.com/cegd/dhhz/#p=12

Ort: Basel
Anmerkung:

Legende - Wie war's?

so lala

okay

gut

Exzellent

Unbeschreiblich

Für Service und Ambiente

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